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Shiitake - Lentinula edodes

Herkunft/Historie:
Der Shiitake gilt als der "König der Pilze" und ist nach dem Champignon der meist verzehrte Pilz der Welt. Schon seit mehr als 2000 Jahren ist er in Asien als Delikatesse und zugleich wegen seiner legendären Heilwirkungen begehrt. Ein Arzt der Ming-Dynastie beschrieb den Pilz als ein "Mittel für die Bewahrung der Gesundheit, das Erkältungen heilt und den Kreislauf stimuliert". Shiitake wird auch bei uns als vorzüglicher Speisepilz geschätzt. Der Pilz riecht knoblauchartig und ist in getrocknetem Zustand sehr würzig.
Als Vitalpilz mit breitem Wirkungsspektrum ist Shiitake vielseitig einsetzbar. Er regt nachhaltig die Selbstheilungskräfte des Körpers an und unterstützt die Abwehr wirkungsvoll im Kampf gegen Bakterien und Viren.
Inhaltsstoffe:
Lentinula enthält reichlich Mineralstoffe und Vitamine, u.a. Eisen, Kalium, Calcium, Zink, Vitamine der B-Gruppe (Thiamin, Riboflavin, Niacin), Folsäure und das Provitamin D (Ergosterin), Polysaccharide, insbesondere das Lentinan, das als tumorhemmende Hauptsubstanz wirkt, sowie Proteine, vor allem das Eritadenin, das cholesterinsenkend wirkt.
Wirkung/Studien:
Hinweis: Für die mit * gekennzeichneten Punkte sind relevante, aktuelle Studien durchgeführt worden. Für alle weiteren Punkte ist die Wirkung aus der TCM abgeleitet oder aus dem Erfahrungswissen bzw. aus Fallstudien ohne wiss. Reproduzierbarkeit/Evidenz bekannt.

Krebsprävention:

· Tumorhemmendes Lentinan* wirkt auf Mamma und MagenCa.
· Induziert Apoptose in Hautkrebs- aber nicht in Hautzellen*
· Aktiviert Makrophagen zu NO- und Cytokin-Produktion und Phagocytose*
· Antioxidativ gegen H2O2-induzierten Stress (Thioprolin im gekochten Pilz)
· Entzündungshemmend (Eritadenin)
· Immunschwäche
· Lindert Nebenwirkungen von Chemotherapie*
Bewegungsapparat:
· Osteoporose
· Rachitis
· Gicht*, erhöhte Harnsäure
· Rheuma, Arthritis
Allgemein und Stoffwechsel:
· Chronisches Müdigkeitssyndrom
· Erschöpfung, Burn out
· Migräne
· Tinnitus
· Schilddrüsenüber- und unterfunktion
· Bronchitis akut und chronisch, schleimlösend
Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Risikofaktoren:
· Bluthochdruck (Tyrosinase)*
· Arteriosklerose (vermindert Schaumzell-Bildung) *
· Durchblutungsstörungen, antithrombotisch* durch Hemmung der Thrombocyten-Aggregation
· Cholesterinsenkend über Stoffwechselbeschleunigung und vermehrte Ausscheidung (Eritadenine)*,
· Diabetes mellitus – steigert Insulinproduktion
Immunsystem:
· Allergien
· Autoimmunerkrankungen
· Erkältung und Infektanfälligkeit, Grippeschutz*
· Virushemmend (Polysaccharide, ß-Glucane)*
Darmtrakt:
· Magengeschwüre, Magenverstimmungen
· Darmflora: Bakterielle und Candida-Fehlbesiedelung und Darminfektionen (antibiotisch gegen grampositive* und -negative* Bakterien, Hefen* und Mycelpilze*)
· Verbessert Leberfunktion bei Lebererkrankungen, Hepatitis
Zielorgane:
Gefäße, Blut, Lunge, Leber
 

 
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