| Herkunft/Historie: Das japanische Maitake bedeutet eigentlich "tanzender Pilz" - vielleicht weil der erfolgreiche Sammler Freudentänze beim Anblick des Pilzes vollführte. Maitake wird aber auch mit "Klapperschwamm" übersetzt, was vermutlich auf seine Wuchsform zurückzuführen ist. Der Klapperschwamm wächst als "Henne der Wälder" oder "Laubporling" im Herbst auch bei uns. |
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Positive Berichte über Einsatzmöglichkeiten des Maitake in der Naturheilkunde sind umfangreich - doch außerordentlich bemerkenswert sind wissenschaftliche Forschungsergebnisse der letzten Jahre zur Bekämpfung verschiedener Krebsleiden und der HIV-Infektion mit Maitake-Extrakten. |
| Inhaltsstoffe: Bemerkenswert ist der hohe Anteil von Ergosterin, der Vorstufe des Vitamin D. Außerdem enthält er Riboflavin, Niacin, Thiamin, Biotin und Folsäure, Mineralstoffe und Spurenelemente (Eisen, Zink, Kalium, Magnesium), Polysaccharide, darunter Grifolan und Grifolin sowie metallisch gebundene Proteine und Lektine. |
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| Wirkung/Studien: Hinweis: Für die mit * gekennzeichneten Punkte sind relevante, aktuelle Studien durchgeführt worden. Für alle weiteren Punkte ist die Wirkung aus der TCM abgeleitet oder aus dem Erfahrungswissen bzw. aus Fallstudien ohne wiss. Reproduzierbarkeit/Evidenz bekannt. Immun- und Krebswirkung: · Hemmt Tumorwachstum* (D-Fraktion; besonders Knochenkrebs, -meta), D-Fraktion fördert auch Tumorregression (Fallstudien)*, aktiviert Makrophagen, T-Zellen und NK-Zellen*, indirekt cytotoxisch auf Hepatom-Zellen (über die Monocyten/Makrophagen-iNO-Synthetase), hemmt Angiogenese über den vascularen endothelialen Wachstumsfaktor* · Krebserkrankungen, auch fortgeschritten bzw. metastasierend: Brust*, Lunge, Leber, Prostata* · Stabilisiert Immunsystem* · Nebenwirkung Chemotherapie* · Antiviral, auch gegen HIV* (Maitake-D-Fraktion) · Herpes simplex Infektionen (Lippen-*, Genitalherpes*) Herz-Kreislauf-Erkrankungen: · Reguliert den Blutdruck* (über das Renin-Angiotensin-System) · Senkt das Serum-Cholesterin/-Tryglicerid, bindet Fette, vermindert Fetteinlagerungen im Gewebe · Führt zu Gewichtsreduktion* · Blutzuckersenkend bei Diabetes II, erhöht Insulin-Empfindlichkeit*, (weniger als bei Coprinus) · Arteriosklerose Andere Erkrankungen: · Erschöpfung, Kraftlosigkeit · Blasenerkrankungen · Reizdarmsyndrom · Leberschutz, verhindert Fettleber · Osteoporose: Steigert Calcium-Aufnahme im Darm |
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| Zielorgane: Brust, Eierstock, Prostata, Blase, Leber |
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