| Herkunft/Historie: Der Hericium wird wegen seines Äußeren auch "Igelstachelbart" genannt. Die Übersetzung aus dem Chinesischen ist "Affenkopfpilz", denn das zottelige Aussehen dieses Pilzes erinnert an in China vorkommende Affen, die so behaart sind, dass man kein Gesicht erkennen kann. Hericium kommt auch in unseren Wäldern selten vor. Er ist wohlschmeckend und wird als Delikatesse geschätzt. In China wurde er früher den Kaisern statt eines Tributes aus Gold gebracht. |
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Hericium ist Balsam für den Magen und den Darm und er hat auch ganz bemerkenswerte psychische Wirkungen. |
| Inhaltsstoffe: Nachgewiesen wurden reichlich Kalium, Zink, Eisen, Germanium, Phosphor, aber nur wenig Natrium, ferner alle essentiellen Aminosäuren, Riboflavin, Niacin, Biotin, Ergosterin (Vitamin D) sowie verschiedene Polysaccharide und Polypeptide. |
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| Wirkung/Studien: Hinweis: Für die mit * gekennzeichneten Punkte sind relevante, aktuelle Studien durchgeführt worden. Für alle weiteren Punkte ist die Wirkung aus der TCM abgeleitet oder aus dem Erfahrungswissen bzw. aus Fallstudien ohne wiss. Reproduzierbarkeit/Evidenz bekannt. Prävention und Stärkung des Verdauungstrakts: · Psychosomatische Magen- und Darmkrankheiten · Saniert Darmflora · Entzündungen im Magen-Darmbereich: Gastritis* und Helicobacter-Infektionen, Antibiotika-Colitis · Colitis ulcerosa und M. Crohn · Geschwüre im Magen und Duodenum · Sodbrennen und Reflux · Übersäuerung Neurologische Erkrankungen: · (Erinacin regt (konzentrationsabhängig) Produktion des Nervenwachstumsfaktors an*) · Begleitend bei M. Alzheimer, Demenz · Polyneuropathien · Nervosität, innere Unruhe · Gedächtnisstörungen · Depressive Verstimmungen (wirkt stimmungsaufhellend) * · Multiple Sklerose Tumorerkrankungen im Verdauungstrakt: · (Magen, Speiseröhre, Dickdarm und bei Sarkoma 180)*, schwächt Tumorwachstum in Magen, Dickdarm und Oesophagus sowie bei Metastasierung*, regt die NO-Produktion in Makrophagen an*, Vermehrung von T-Zellen und Makrophagen*, Proliferation der B-Zellen*, Reifung menschlicher dendritischer Zellen*. · Extrakte anti-mutagen (hitzelabile Wirkung)* · Minderung der Nebenwirkungen einer Chemotherapie* Andere Wirkungen: · Nahrungsmittelunverträglichkeiten · Übergewicht · Wechseljahresbeschwerden · Neurodermitis · Allergien, Immunschwäche*, Autoimmunerkrankungen |
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| Zielorgane: Magen, Darm, Niere, Milz, Speiseröhre |
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