Inzwischen ist der Verkaufsdruck im Nahrungsergänzungsbereich so gross, dass viele Lieferanten eigene Qualitäts-Standards/Marken erfinden und diese als marktführend definieren. Für den Endverbraucher werden diese Produkte NICHT mit Sicherheit hochwertiger, dafür aber GARANTIERT teurer. Zu dieser Thematik ist aus mikrobiologischer Sicht folgendes Fazit zu ziehen:
| Pilzextrakte: Es ist sehr aufwendig, mittels Analysen die Qualität eines Pilzextraktes zu bestimmen und mir sind keine Labors in Europa bekannt, welche diese anbieten. Wenn gewährleistet werden kann, dass die Extraktion aus guten Rohstoffen sowie nach den Regeln der Kunst durchgeführt wird und die Extrakte nicht gestreckt werden, dann wird das Endprodukt von bester Qualität sein. Daher sind letztendlich die Qualifikation des Lieferanten sowie die direkte Einsichtnahme vor Ort in die Produktionsabläufe höher zu bewerten als die nachträgliche Kontrolle mit teilweise sehr aufwendigen Analysen, welche immer nur Teilaspekte der Extrakte abbilden, aber niemals die Gesamtheit des Nutzens. Die Qualität der Extrakte kann mittels Analysen nicht vollständig und standardisiert belegt werden. | ![]() |
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Pilzpulver: Empfehlenswert ist BIO-Qualität, da bei einem konventionellen Pilzanbau bis zu einem bestimmten Grenzwert Pestizide verwendet werden dürfen. Die Pilze neigen dazu, Pestizide wie ein „Schwamm“ aufzunehmen. Durch kontrolliert biologischen Anbau wird Pestizidfreiheit garantiert. |