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Coprinus - Coprinus comatus

Herkunft/Historie:
Der Schopftintling trägt seinen Namen zu Recht, denn alte Exemplare lösen sich in eine wie Tinte aussehende Substanz auf. Den Schopftintling findet man sehr häufig auch auf unseren Wiesen und Äckern und an Wegrändern. Er ist leicht zu kultivieren, aber nur extrem kurz haltbar. Sofort verarbeitet ist er ein vorzüglicher Speisepilz. Er wird auch Spargelpilz genannt.
Der Schopftintling hat eine stark Blutzucker senkende Wirkung und sollte daher die tägliche Nahrung eines jeden Diabetikers ergänzen.
Inhaltsstoffe:
Der Coprinus comatus enthält Kalium, Calcium, Eisen, Magnesium, Kupfer, Zink, Niacin, Thiamin, Riboflavin, Mangan, Vanadium und 20 freie Aminosäuren. Darunter auch alle acht essentiellen Aminosäuren. Er ist einer der wenigen Pilze, die Vitamin C enthalten und auch er wirkt tumor- und entzündungshemmend. Coprinus comatus ist unter den Pilzen unübertroffen in der blutzuckersenkenden Wirkung und herkömmlichen oralen Antidiabetika ebenbürtig. Er schützt die Langerhans-Inselzellen und ist sowohl bei Diabetes mellitus Typ I als auch Typ II anwendbar.
Wirkung/Studien:
Hinweis: Für die mit * gekennzeichneten Punkte sind relevante, aktuelle Studien durchgeführt worden. Für alle weiteren Punkte ist die Wirkung aus der TCM abgeleitet oder aus dem Erfahrungswissen bzw. aus Fallstudien ohne wiss. Reproduzierbarkeit/Evidenz bekannt.

Diabetes mellitus:
· Blutzuckersenkend bei Typ I und II*
· Verbessert Glucosetoleranz
· Verhindert Gewichtszunahme/Gewichtsreduktion
· Vermindert diabetische Schäden an Augen, Nieren, Gefäßen und Herz
Verdauungstrakt:
· Hämorrhoiden
· Verdauungsstörungen
· Darmflorastörungen
Herz-Kreislauf-System:
· Herzerkrankungen
· Arteriosklerose und Gefäßschäden
Immunsystem und Krebserkrankungen:
· Tumorhemmend: Hemmung des Ehrlichschen Karzinoms und von Tumoren des Binde- und Stützgewebes, besonders Sarkome
· Entzündungshemmend
Zielorgane:
Pankreas, Darm
 

 
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